1. Allgemeines zu Termin, Ablauf & Preisen
Muss ich einen Termin für Passbilder vereinbaren oder kann ich einfach vorbeikommen?
Für Passbilder ist ein Termin sehr sinnvoll, damit keine Wartezeiten entstehen und ich mir in Ruhe Zeit für dich nehmen kann. Kurzfristige Termine sind in der Regel möglich und können online gebucht werden. Spontan vorbeikommen kannst du gerne versuchen, aber es kann sein, dass ich gerade im Shooting bin oder andere Termine habe. Am besten buchst du vorher kurz online oder rufst mich an.
Wie lange dauert ein Passbild-Termin insgesamt?
Plane für Passbilder etwa 10–15 Minuten ein – je nachdem, ob wir mehrere Varianten ausprobieren, zum Beispiel mit und ohne Brille. Bei Babys und Kleinkindern kann es etwas länger dauern, weil wir uns ganz nach dem Kind richten und lieber in Ruhe arbeiten.
Was kostet ein Passbild / E‑Passbild?
Die aktuellen Preise für Passbilder und E‑Passbilder findest du auf meiner Website auf der Seite „Preise“ bzw. „Passbilder“. Im Preis sind immer die Aufnahme, die Auswahl am Bildschirm sowie die professionelle Bearbeitung enthalten – bei E‑Passbildern gelten zusätzlich strenge Vorgaben, daher sind hier die Retuschen stark eingeschränkt.
Bekomme ich meine Passbilder auch digital (z.B. für Online-Portale)?
Ja, du kannst deine Passbilder zusätzlich als digitale Datei bekommen, zum Beispiel für Online-Anträge, Bewerbungen oder Kundenportale, sofern dort kein offizielles E‑Passbild vorgeschrieben ist. Die digitalen Dateien sende ich dir in der passenden Auflösung per E‑Mail zu.
Wie lange muss ich auf meine Passbilder nach dem Shooting warten?
Du bekommst deine Passbilder in der Regel sofort, also wenige Minuten nach der Aufnahme, fertig bearbeitet und ausgedruckt. Wenn du digitale Dateien bestellt hast, werden diese ebenfalls direkt im Anschluss per E‑Mail an dich verschickt, damit du sie sofort nutzen kannst.
Kann ich mit EC‑Karte, Girokarte oder Kreditkarte bezahlen?
Ja, du kannst bequem mit Girokarte (ehemals EC‑Karte), Debitkarte und Kreditkarte bezahlen. Außerdem sind kontaktlose Zahlungen mit Visa und Mastercard sowie mit NFC‑fähigen Smartphones über Apple Pay und Google Pay möglich. Im Notfall ist auch eine Zahlung per PayPal machbar.
Machst du Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten?
In Einzelfällen sind Termine außerhalb der regulären Öffnungszeiten möglich, wenn es zeitlich passt. Sprich mich dafür am besten persönlich an oder schreibe mir, damit wir gemeinsam eine individuelle Lösung finden können.
Kommst du auch zu mir nach Hause oder in eine Einrichtung?
Ja, ich komme nach Absprache auch zu dir nach Hause oder in eine Einrichtung, idealerweise innerhalb des Bezirks Prenzlauer Berg. Für mobile Einsätze berechne ich eine Anfahrtspauschale, die sich nach der Entfernung zum Fotostudio richtet. Schreib mir dazu am besten eine Nachricht oder ruf mich an.
2. E‑Passbild & biometrische Vorgaben
Was ist ein E‑Passfoto?
Ein E‑Passfoto ist ein biometrisches Passfoto, das für Personalausweis und Reisepass künftig ausschließlich digital erstellt und direkt an die zuständige Behörde übermittelt wird. Du bekommst das Bild für diesen Zweck nicht als Datei, sondern einen Ausdruck mit QR‑Code. Die Behörde kann dein Foto über diesen Code herunterladen und für deinen Ausweis verwenden. Ein E‑Passbild vom Fotografen ist bis zu 6 Monate gültig; wird es im Amt erstellt, kann es in der Regel nur einmalig und innerhalb von 72 Stunden genutzt werden.
Wofür benötige ich das E‑Passfoto bzw. den QR‑Code?
Das E‑Passbild mit QR‑Code brauchst du für folgende Dokumente:
- Personalausweis
- Reisepass
- Führerschein (je nach Einführung)
- Aufenthaltstitel
Was ist der Unterschied zwischen E‑Passbild und biometrischem Passbild auf Papier?
Beides sind biometrische Fotos mit denselben Anforderungen an dein Gesicht. Beim E‑Passbild wird das Bild digital erstellt und direkt an die Behörde übermittelt, und du bekommst einen Ausdruck mit QR‑Code. Beim biometrischen Passbild auf Papier erhältst du Fotoabzüge, die du zum Beispiel für Visa, Krankenkassenkarte oder andere Ausweise verwenden kannst.
Wie lange sind Passbilder gültig? Wie alt dürfen Passbilder sein?
Für den Personalausweis und Reisepass brauchst du ein aktuelles E‑Passbild, das maximal 6 Monate alt sein darf. Der Fotograf darf dafür kein älteres Bild von dir verwenden, und das Ablaufdatum steht auf deinem Ausdruck mit QR‑Code. Für andere Dokumente hängt die akzeptierte Bildaktualität von der jeweiligen Stelle ab, optisch empfehle ich immer ein möglichst aktuelles Foto.
Wofür brauche ich biometrische Passbilder?
Biometrische Passbilder benötigst du unter anderem für Personalausweis, Reisepass, Führerschein, Visum, Schülerausweis und die Gesundheitskarte deiner Krankenkasse. Für Personalausweis und Reisepass brauchst du zusätzlich das E‑Passbild als QR‑Code, den ich für dich erstelle und den du im Bürgeramt vorlegst.
Kann ich ein altes Passbild wiederverwenden?
Für Personalausweis und Reisepass ist das nicht erlaubt – hier muss immer ein neues, aktuelles E‑Passbild erstellt werden, das maximal 6 Monate alt ist. Für andere Dokumente wie ÖPNV‑Karten oder Firmenausweise akzeptieren viele Stellen auch ältere Fotos, das hängt aber von den jeweiligen Vorgaben ab. Damit du dich wiedererkennst und auch andere dich erkennen, empfehle ich dir immer ein aktuelles Foto.
Was passiert, wenn mein Passbild vom Amt abgelehnt wird?
Ich fotografiere nach den offiziellen Vorgaben für biometrische Passbilder. Sollte dein Foto vom Amt ausnahmsweise trotzdem nicht akzeptiert werden, meldest du dich einfach bei mir. In so einem Fall finden wir eine Lösung und erstellen in der Regel ohne zusätzliche Kosten ein neues Bild nach Rücksprache mit dir und den Anforderungen der Behörde.
3. Verwendung von Passbildern (Papier & digital)
Wofür können Passbilder auf Fotopapier verwendet werden?
Passbilder auf Fotopapier kannst du für viele verschiedene Dokumente nutzen, zum Beispiel für:
- Visa (z.B. USA, China und andere Länder)
- Arbeitserlaubnis
- Internationalen Führerschein
- ÖPNV‑Jahreskarte
- Krankenkassenkarte
- BahnCard
- Betriebsausweis
- Studierendenausweis
- Schülerausweis
- Rentnerausweis
- Schwerbehindertenausweis
- Sozialversicherungskarte
Gibt es besondere Anforderungen für Passbilder für bestimmte Länder (z.B. USA, Indien, China)?
Ja, manche Länder haben sehr genaue Vorgaben, zum Beispiel die USA mit 5×5 cm, streng neutralem Gesichtsausdruck, ohne Brille und mit einem ganz bestimmten Hintergrund. Sag mir bei der Terminbuchung einfach, für welches Land du das Bild brauchst. Ich passe dann Bildgröße, Ausschnitt und Haltung an die jeweiligen Vorschriften an und berate dich dazu.
Was ist der Unterschied zwischen einem biometrischen Passbild und einem „normalen“ Portraitfoto?
Ein biometrisches Passbild muss genaue Richtlinien erfüllen: neutraler Gesichtsausdruck, Blick direkt in die Kamera, bestimmte Kopfgröße im Bild, gleichmäßige Beleuchtung und neutraler Hintergrund. Ein Portraitfoto ist deutlich freier – Pose, Mimik, Licht und Bildausschnitt können wir hier viel kreativer gestalten. Für Ausweisdokumente ist fast immer ein biometrisches Foto vorgeschrieben, für Bewerbungen oder Social Media empfehle ich dir ein Portrait- oder Bewerbungs-Shooting.
4. Aussehen, Kleidung, Brille & Make‑up
Kann oder muss ich auf dem Passbild eine Brille tragen?
Ob du auf deinem biometrischen Passbild eine Brille trägst, kannst du in den meisten Fällen selbst entscheiden. Wenn du unsicher bist, machen wir einfach Aufnahmen mit und ohne Brille, und du suchst dir am Bildschirm die Variante aus, die dir besser gefällt. Für manche Länder, wie zum Beispiel die USA beim Visum, ist eine Brille auf dem Foto aber nicht erlaubt – darauf achte ich bei der Aufnahme.
Darf ich aus religiösen Gründen eine Kopfbedeckung tragen?
Ja, eine religiöse Kopfbedeckung ist normalerweise erlaubt. Wichtig ist, dass dein Gesicht gut erkennbar bleibt – von der Kinnspitze bis zur Stirn und mit sichtbaren Gesichtskonturen. Ich achte bei der Aufnahme darauf, dass sowohl deine Wünsche als auch die Vorgaben der Behörden berücksichtigt werden.
Darf ich auf dem Passbild geschminkt sein?
Ja, du darfst dich für dein Passbild gern schminken und auch deine Frisur stylen. Für biometrische Passbilder sind vor allem die Abstände und Proportionen in deinem Gesicht wichtig, also Augen, Nase und Mund. Diese verändern sich durch Make‑up nicht, deshalb ist dezentes, typgerechtes Make‑up in der Regel unproblematisch.
Darf ich Make‑up bei E‑Passbildern tragen?
Auch bei E‑Passbildern darfst du Make‑up tragen, allerdings sollte es nicht zu stark mattierend sein. Die Bilder werden technisch geprüft, und es sollten zum Beispiel auf der Nase noch leichte Glanzstellen erkennbar sein. Ein natürliches Make‑up ohne extreme Konturen und ohne „Masken-Effekt“ ist hier ideal.
Was soll ich auf biometrischen Passbildern anziehen?
Da das Bild nur etwa eine Handbreit unter deinem Kinn endet, ist von deiner Kleidung nicht allzu viel zu sehen. Am besten eignen sich schlichte Oberteile ohne große Logos oder starke Muster. Wichtig ist vor allem, dass dein Gesicht frei bleibt: keine Mütze, kein Hut, keine Sonnenbrille und möglichst keine Haare, die in die Augen fallen.
5. Bildauswahl, Retusche & Speicherung
Kann ich meine Passbilder vor dem Druck am Bildschirm auswählen?
Ja, du siehst deine Aufnahmen direkt nach dem Fotografieren am Bildschirm. Dort suchen wir gemeinsam das Foto aus, das dir am besten gefällt und das die Vorgaben erfüllt. Dieses Bild wird dann gedruckt und – sofern erlaubt – behutsam retuschiert. Bei E‑Passbildern sind Retuschen leider nicht erlaubt, damit die biometrischen Kriterien vollständig erhalten bleiben.
Werden meine Passbilder retuschiert?
Bei E‑Passbildern sind Retuschen streng reglementiert, deshalb darf ich hier keine deutlichen Hautretuschen durchführen. Bei biometrischen Passbildern auf Papier oder als digitale Datei kann ich leichte Optimierungen vornehmen, etwa kleine Hautunreinheiten, Helligkeit und Kontrast. So siehst du natürlich aus, aber trotzdem möglichst vorteilhaft, ohne die biometrischen Vorgaben zu verletzen.
Wie lange kann ich Bilder bei dir nachbestellen?
Wenn du mir bei der Buchung deine Einwilligung zur Speicherung gibst, kann ich deine Aufnahmen 2 Jahre für dich aufbewahren. In diesem Zeitraum kannst du problemlos weitere Abzüge oder Dateien nachbestellen. Nach 2 Jahren werden die bearbeiteten Bilder gelöscht. E‑Passbilder sind davon ausgenommen, da sie nur 6 Monate für Behörden gültig sind und nicht noch einmal als neues E‑Passbild erstellt werden dürfen.
Speicherst du meine Passbilder automatisch?
Nein, ich speichere deine Bilder nur, wenn du mir beim Buchen ausdrücklich deine Einwilligung dazu gibst. In diesem Fall kann ich deine Fotos 2 Jahre lang für dich bereithalten, damit du bei Bedarf nachbestellen kannst. Ohne Einwilligung werden deine Bilder nach Abschluss des Auftrags gelöscht. E‑Passbilder sind grundsätzlich von Nachbestellungen ausgeschlossen, weil sie aus Sicherheitsgründen nicht unbegrenzt gültig sind.
6. Babys, Kinder & Menschen mit Handicap
Wie werden Passbilder von Babys umgesetzt?
Bei Babys passe ich die Aufnahmesituation an das Alter an:
- Ist dein Baby unter 3 Monaten, wird es hingelegt und ich fotografiere von oben. Oft hilft es auch, wenn du dein Baby vor der Brust hältst und ich dahinter einen neutralen Hintergrund platziere.
- Ist dein Baby älter als 3 Monate, setzen wir es auf einen kleinen Sockel, den du absicherst und festhältst.
Wenn dein Baby weint, müde ist oder gar nicht mitmachen möchte, machen wir eine kleine Pause und versuchen es in Ruhe noch einmal – oder du kommst zu einem späteren Termin wieder.
Machst du auch Passbilder für Menschen mit Handicap oder im Rollstuhl?
Ja, ich erstelle selbstverständlich auch Passbilder für Menschen mit Handicap oder im Rollstuhl. Wir passen die Aufnahmesituation an deine Bedürfnisse an, zum Beispiel im Sitzen oder mit mehr Zeit. Am besten sagst du mir schon bei der Terminbuchung kurz Bescheid, wenn du besondere Anforderungen hast, damit ich alles vorbereiten kann. Am Studioeingang gibt es einen kleinen Absatz von etwa 5 cm – dabei helfe ich dir gerne, damit du sicher ins Studio kommst.
7. Optik & Klischees zu biometrischen Passbildern
Warum sind biometrische Passbilder oft so „hässlich“?
Für biometrische Passbilder darfst du offiziell nicht lachen oder breit lächeln, maximal ein neutral-zufriedener Gesichtsausdruck ist erlaubt. Viele Automatensysteme nutzen dazu hartes Licht und wenig vorteilhafte Einstellungen, dadurch wirken die Bilder schnell streng oder unvorteilhaft. Bei mir achte ich trotzdem auf eine angenehme Ausstrahlung, nutze weiches, direktes Licht und bereite deine Haut bei normalen Passbildern in Photoshop sorgfältig auf (bei E‑Passbildern ohne Retusche). So sehen deine Passbilder natürlich und hochwertig aus – und nicht wie ein Automatenfoto.